Die Sprache der Parfümerie
Eine Note ist nicht unbedingt ein Inhaltsstoff. Sie ist ein Bild, das die Nase erkennt.
In der Formel steckt vielleicht weder Kirsche noch Leder noch nasse Erde. Und doch kann eine Kombination von Rohstoffen einen Eindruck erzeugen, den die Nase genau so erkennt.
Deshalb riechen manche Mandel, andere einen Kirschkern und wieder andere warmen Likör. Die Namen sind verschieden, können aber dieselbe Facette der Komposition beschreiben.
Angegebene NotenDas Konzept der Marke
Die offizielle Notenliste aus der Duftbeschreibung: So wurde die Komposition gedacht und präsentiert.
Wahrgenommene NotenWas man wirklich riecht
Noten, die in echten Erfahrungsberichten zum Duft immer wieder auftauchen: was hervortritt, auf der Haut hält und anderen im Gedächtnis bleibt. Sie können deutlicher sein, als die angegebene Liste vermuten lässt.
○In diesem Duftprofil ist die angegebene Liste nicht zu sehen. Die wahrgenommenen Noten funktionieren auch ohne sie: Sie zeigen, was auf der Haut hervortritt, hält und in der Sillage bleibt.
Konzept und Ergebnis
Die Listen stimmen nicht immer überein. Das ist normal.
Die Marke beschreibt die Formel. Auf der Haut verstärken Dosis, Wärme und Zeit manche Noten und verstecken andere.
Deshalb riechen manche Kirsche, Metall oder ein „frisch gewaschenes Hemd“, obwohl diese Noten auf der angegebenen Liste fehlen. Beide Listen stimmen: Die eine erzählt vom Konzept, die andere vom Ergebnis.
Angegebene Noten sagen, wie der Duft gedacht war. Wahrgenommene zeigen, wie man ihn tatsächlich riecht.
Akkorde
Mehrere Noten. Ein Gesamteindruck.
Wie in der Musik entsteht ein Akkord aus dem Zusammenklang. Hölzer, Gewürze und Rauch können gemeinsam den Eindruck von Leder erzeugen – Blüten, Moschus und Aldehyde den eines frisch gewaschenen Hemds.
Noten zeigen einzelne Details. Akkorde zeigen Textur, Stimmung und Richtung des Dufts als Ganzes.
Wiederkehrende Signale
Ein Erfahrungsbericht ist eine Meinung. Ein wiederkehrender Eindruck ist ein Signal.
Menschen beschreiben dieselbe Facette oft mit unterschiedlichen Worten. Entscheidend ist nicht eine einzelne Formulierung, sondern die Bilder und Empfindungen, die in der Wahrnehmung des Dufts immer wiederkehren.
Der Duftalgorithmus von Tell Index erkennt diese wiederkehrenden Signale und trennt den beständigen Charakter eines Dufts von zufälligen Eindrücken.
Das ganze Duftprofil
Mehr als eine Notenliste. Ein vollständiges Duftporträt.
Angegebene Notenwie die Komposition gedacht und präsentiert wurde
Wahrgenommene Notenwelche Noten Menschen beim Tragen riechen
Akkordewelche Textur und Stimmung die Komposition erzeugt
Stimmenmit welchen Worten und Bildern man den Duft beschreibt
Achsenwie sehr er erkannt, wahrgenommen und verglichen wird
Szenenwo er passt – und wo er zu laut werden kann
Und an dir?wie derselbe Duft an dir wirken kann
Vor dem Kauf
Wähle nicht nur eine Komposition. Wähle einen Eindruck.
Ein Duft prägt den ersten Eindruck, füllt den Raum und bleibt an der Kleidung haften. Eine Notenliste allein reicht dafür nicht.
Tell Index hilft, die praktische Wirkung zu verstehen: was andere riechen können, welches Bild sie von dir ablesen und wie gut dieser Duft zu dir passt.
Unser Herzstück
Tell Index ist die wichtigste Zahl eines Dufts.
Tell Index ist zugleich der Name dieses Portals und unsere eigene Kennzahl. Jeder Duft bekommt seinen eigenen Index von 0 bis 100 – einen klaren Bezugspunkt, an dem du dich leicht orientieren und Düfte vergleichen kannst.
Tell zeigt, wer über deinen Duft sprechen wird: nach dem Namen fragen, ein Kompliment machen, ihn erkennen, ihn satthaben. 0 — niemand, 100 — alle, noch bevor du ein Wort sagst. Das ist weder eine Qualitätsnote noch ein Beliebtheitsranking.
Es gibt eine Zahl, für alle dieselbe. „Und an dir?“ sagt dir in Worten, wie derselbe Duft an dir wirken kann: Stadt, Anlass, Dosis, Wetter.
0niemand sagt etwas
100alle sprechen darüber