Crush Absolu: Kein neues Coco Mademoiselle, sondern Flakon vier
Der erste Neuzugang der Reihe seit sechs Jahren – vom Sohn des Parfümeurs hinter dem Original.
Fünfundzwanzig Jahre nach dem Original hat Chanel Coco Mademoiselle nicht angetastet, sondern einen neuen Flakon daneben gestellt. Crush Absolu erschien am 19. August – der erste Neuzugang der Reihe seit sechs Jahren, nach Intense im Jahr 2018 und L'Eau Privée 2020. Kreiert von Olivier Polge, dem Sohn von Jacques Polge, der das Original von 2001 schuf: neue Formel, gleiche DNA. Niemand nimmt dir den Klassiker weg.
Litschi, Rose, Vetiver: Was sich in der Pyramide ändert
Den Unterschied riechst du in den ersten Sekunden: Statt Zitrusnoten gibt es Litschi und Grapefruit, saftig und fast essbar. Das Herz bleibt vertraut: Rose mit Jasmin. Die Basis wird wärmer: Zum typischen Polge-Patchouli kommen Vetiver (ein Gras mit trocken-erdigem Geruch), Amber und Vanille. Das Original ist holzig, dieser hier ambrisch. Wenn du Intense für die Dichte magst, es aber saftiger willst: Das hier ist dein Duft.
Keine Reformulierung, sondern ein Nachbar im Regal
In Reviews heißt es oft, Crush Absolu rieche, als hätte jemand mehrere Düfte übereinandergelegt, nur eben in einem Flakon: Das Layering steckt schon drin. Du musst ihn nicht mit dem Klassiker mischen, und schon gar nicht mit Intense – beide sind dicht, zusammen wird es zu viel. Wenn du ein Duo aus der Reihe willst: Nimm das leichtere L'Eau Privée ohne Vanillebasis für tagsüber und Crush Absolu für den Abend. Kauf ihn nicht blind, teste ihn ab dem 2. September.